Die wichtigsten Themen, für die ich einstehe:
Die folgenden Themen werde ich für dich im Nationalrat vertreten:
Ein starker öffentlicher Verkehr als Rückgrat für die Wirtschaft: Die Schweizer sind heute mobiler denn je. Sie pendeln um zur Arbeit zu gelangen und nutzen den öffentlichten Verkehr um Freizeitaktivitäten nach zu gehen. Deshalb ist ein starker öV wichtig: Zentrale Knoten sollten weiter ausgebaut werden, um auf die zukünftigen Pendlerströme vorbereitet zu sein. Dabei soll nicht nur der Staat bezahlen. Auch der Nutzer soll seinen Beitrag an die persönliche Mobilität leisten. Der Angebotsausbau soll deshalb zu einem gewissen Teil auch durch den Fahrgast getragen werden.
Eine starke Berufsbildung für die Zukunft der Wirtschaft in der Schweiz: Die Berufsbildung in der Schweiz ist eine unserer grossen Stärken. Im Gegensatz zu anderen Ländern, die reine Theoretiker an den Arbeitsmarkt schicken, bilden wir Lernende aus, die bereits praxisorientiert arbeiten. Um die Berufsbildung weiter zu fördern, muss die Bürokratie weiter abgebaut werden, so dass es auch KMU’s ermöglicht wird, ohne Formularkrieg Lernende auszubilden. KMU’s müssen so gut wie möglich unterstützt werden, damit sie ideale Voraussetzungen vorfinden, um Lernende ausbilden zu können. Zudem müssen Berufsbilder bei entsprechendem Bedarf der Unternehmen an die Aktualität angepasst und neue geschaffen werden.
Abbauen von Innovationsbarrieren, damit die Wirtschaft in der Schweiz auch in Zukunft führend bleibt: Innovation wird in der Schweiz insbesondere durch zu viele unnötige Gesetze ausgebremst. Diese unnötigen Gesetze gilt es zu eliminieren oder zumindest abzuschwächen.
Weniger Bürokratie für eine starke Wirtschaft: Tausende von Arbeitsstunden werden in der Schweiz aufgewendet, um unsinnige Formulare auszufüllen. Damit die Schweizer Wirtschaft preiswerter produzieren kann, muss auch der Formularkrieg abgebaut werden.
e-Government für mehr Effizienz in der Administration und weil es ein Bedürfnis der Jungen ist: Die “Digital Natives” sind die Generation der Zukunft. Sie sind sich gewohnt im Internet alle Informationen zu finden und mit dem Internet zu arbeiten. Dies muss der Staat respektieren, indem er den Jungen von heute die Möglichkeit gibt, übers Internet zu wählen und an Abstimmungen teilzunehmen. Auch sollten Wohnungswechsel und sonstige Behördengänge in Zukunft übers Internet abgewickelt werden können. Dadurch können in der Bundes- und Kantonsadministration Kosten eingespart werden und es wird den Bedürfnissen der Jungen entsprochen.
Zivildienst und Berufsarmee statt Milizarmee, damit die Alten auch in Zukunft noch gepflegt und betreut werden können und die Jungen nicht gegen imaginäre Feinde kämpfen müssen: Die Armee der Schweiz kämpft nach wie vor mit einem viel zu grossen Heer gegen den imaginären Feind. Was die Schweiz braucht ist eine Spezialeinheit, die bei Katastrophen und tatsächlichen Bedrohungen (z.B. Amokläufe, Terrorismus, etc.) eingreifen kann. Die heutige Armee erfüllt diesen Zweck nur bedingt. Deshalb würde eine kleine Berufsarmee aus meiner Sicht mehr Sinn machen. Ergänzt wird diese durch einen starken Zivildienst. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass z.B. in Altersheimen jede zusätzliche Hilfskraft willkommen ist. Da es in Zukunft immer mehr alte Menschen geben wird, die von weniger jungen Menschen gepflegt und betreut werden, ist ein starker Zivildienst ein wichtiges Element der schweizerischen Gesellschaft.
Ein Schulsystem, welche es Frauen mit Kindern ermöglicht berufstätig zu bleiben: Verglichen mit anderen Ländern ist das Grundschulsystem der Schweiz eine Katastrophe. Für Familien mit mehreren Schulkindern ist es beinahe unmöglich, dass beide Elternteile arbeiten, da die Schulzeiten nicht einheitlich sind und in kleineren Orten keine Infrastruktur besteht, um Kindern das Mittagessen ausser Haus zu ermöglichen. Auch sonst muss alles dafür getan werden, dass Frauen mit Kindern möglichst rasch wieder in das Berufsleben integriert werden können. Dies nicht nur, damit der Wirtschaft in Zukunft noch genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen sondern auch, weil jeder Berufstätige in unsere Sozialwerke (AHV, IV, etc.) einzahlt. Als junger Schweizer möchte ich im Alter auch noch von diesen Schweizer Errungenschaften profitieren können.
Integration und Toleranz: Nur weil jemand nicht Müller heisst und Schweizer ist, ist er noch lange kein schlechter Mensch. Ich kenne zu viele gut integrierte Ausländer, um die intolerante Meinung gewisser Schweizer teilen zu können. Der richtige Weg führt über die Integration, insbesondere müssen Ausländer in der Schweiz unsere Sprache lernen und sich in unser Bildungssystem integrieren. So werden sie zu Arbeitskräften, die auch die Wirtschaft in Zukunft dringend nötig haben wird. Und übrigens: auch ich bin anders. Ich mache alles anders als andere.